Wir haben für Sie die häufigsten Fragen zum Hamburger Sozialindex zusammengefasst (Stand 27. Februar 2026).
Bei Fragen zum Sozialindex steht Ihnen Dr. Hanne Brandt zur Verfügung. Sie erreichen sie über das Funktionspostfach sozialindex@ifbq.hamburg.de.
Der Sozialindex beschreibt die sozio-ökonomische Zusammensetzung der Schülerschaft an allen allgemeinbildenden Hamburger Schulen auf einer Skala von 1 bis 6. Dabei steht eine 1 für Schulen, die vor allem Kinder und Jugendliche aus ungünstigeren sozio-ökonomischen Verhältnissen beschulen und eine 6 für Schulen, die Schülerinnen und Schüler aus eher privilegierten sozio-ökonomischen Verhältnissen beschulen.
Je nach Sozialindex erhalten die Schulen in Hamburg mehr oder weniger Geld. Die Mittel werden also nicht gleichmäßig „mit der Gießkanne“ verteilt, denn das würde bestehende Ungleichheiten noch vergrößern. Stattdessen fließt ein Teil des Geldes dahin, wo es am dringendsten gebraucht wird – an die Schulen, die einen höheren Anteil von Schülerinnen und Schülern mit ungünstigeren Startbedingungen haben.
Der heutige Sozialindex wird manchmal noch als „KESS-Index“ oder „KESS-Faktor“ bezeichnet. Diese Bezeichnung ist jedoch veraltet: Seit dem Schuljahr 2013/14 wird der Sozialindex unabhängig von der Schulleistungsstudie „Kompetenzen und Einstellungen von Schülerinnen und Schülern“ (KESS-Studie) berechnet. Weitere Informationen zur Geschichte und Entwicklung des Sozialindex finden Sie im FAQ 18 „Vom ‚LAU- und KESS-Index‘ zum Sozialindex“.



